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Fotos der feierlichen Stiftungsgründung
im Amtshof Heppenheim, 30.04.02
Dr. W. Nieswandt (li.), erster Vorsitzender des Hospiz-Vereins Bergstraße e.V. 
hält die Eröffnungsrede. 
Zitat: "Wir brauchen stationäre Strukturen, um die ambulanten mit Erfolg weiterführen zu können.
In fast allen Fällen kann ein Leben in Würde beendet werden ohne quälenden Schmerz – durch menschliche Zuwendung und durch ärztliche Kunst.
Über allem steht der Einsatz für ein Sterben in Würde."
 

Die Gründungsmitglieder unterschreiben die Verfassung der Hospiz-Stiftung Bergstraße

 

Die Gründungsmitglieder unterschreiben die Verfassung der Hospiz-Stiftung Bergstraße

 
Die Gründungsmitglieder unterschreiben die Verfassung der Hospiz-Stiftung Bergstraße
 
Dr. Nieswandt und Dr. Menzel halten die von den Gründungsmitgliedern unterschriebenen Verfassungsseiten hoch
 
Gerda Graf, damals Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz
Zitat: "Ein solcher Pakt der Solidarität, den die acht Hospizgruppen im Kreis geschlossen haben,  ist in dieser Konstellation eine bundesweite Besonderheit."
 

Ulrich Obermayr, Bürgermeister von Heppenheim
Zitat: "Ich wünsche der Hospiz-Stiftung, dass sie möglichst stark vom Schweizer Effekt profitiert: Keine Generation zuvor hat so viel und unbelastet von Krieg und Inflation geerbt."


Dr. Michael Meister, CDU-Bundestagsabgeordneter
Zitat: "Wir müssen begreifen, dass Sterben Teil des Lebens ist.
Gut, dass es Menschen im Ehrenamt gibt, die dem psychischen Druck der Sterbebegleitung standhalten und damit ein Zeichen der Menschlichkeit setzen."

 
Mathias Wilkes, damals Vorsitzender des Stiftungsrates der Karl-Kübel-Stiftung
Zitat: "Die Gründung der Hospiz-Stiftung ist ein Ehrentag für alle, die sich bisher schon in der Hospiz-Bewegung engagiert haben."
 
 

Mathias Schimpf, damals Stadtrat von Bensheim
Zitat: "Die Stadt Benheim unterstützt die Stiftung mit 50 Cent je Einwohner und hofft, 
dass dieses Signal in den anderen Rathäusern im Kreis verstanden wird."

 
 

Hille Krämer, damals Stadtverordnete, Grüne Liste Bensheim
Zitat: "Es ist das große Verdienst der Hospizbewegung, dass sie uns in den letzten Jahren wieder ins Bewusstsein gehoben hat, dass Sterben zum Leben dazugehört, dass Sterben als Teil des Lebens zu begreifen und zu bewältigen ist und nicht als Tabuthema verdrängt werden darf.
Ich wünsche der Hospiz-Stiftung ein gutes gelingen und jede materielle und ideelle Unterstützung."

 

Ulrike Scherf, Dekanin, Dekanat Bergstraße Mitte:
Zitat: "Sterbende zu begleiten, ist ein urchristlicher Liebesdienst. 
Keiner von uns wurde alleine geboren, keiner von uns sollte alleine gehen."

 

Rudi Kesselheim, damals Vorsitzender des Dekanatsrates Bergstraße Mitte
Zitat: "Wenn sich heute in unserem Kreis acht Gruppen zusammentun, zeigt das, dass die Idee, die vor ein paar Jahren nur von Wenigen getragen wurde, in der Gesellschaft Fuß gefasst hat."

 
Jürgen Lehmberg, damals erster Kreisbeigeordneter 
bei der Überreichung des symbolischen Checks über 250.000 € des Kreises: 
"Hilfe zur Selbsthilfe"
Dr. Nieswandt, erster Vorsitzender des Hospiz-Vereins Bergstraße e.V. (Mitte), 
Doris Kellermann, zweite Vorsitzende des Hospiz-Vereins Bergstraße e.V. (links)
 

Katrin Hechler, damals Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion
Zitat: "Die Hospizarbeit ist für mich auch im Blick auf die Verwandten sehr wichtig, die Hilfe brauchen, wenn Sie tatenlos zusehen müssen, wenn ein Mensch, der Ihnen sehr nahe steht, leidet und nur sehr langsam stirbt.
Abschied zu nehmen von einem Menschen fällt einem immer schwer, wenn es dann auch noch viel zu früh und mit großen Schmerzen verbunden ist, ist man oft ohnmächtig und ratlos. Hier braucht man Trost und Verständnis."